Das Seminar wendet sich an Erwachsene und junge Menschen ab 16 Jahren, insbesondere
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Lehrende der Sekundarstufe und berufsbildender Schulen
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Sozialarbeitende im schulischen Bereich, der offenen Jugendarbeit, Seniorenarbeit sowie der Einzelfallhilfe
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Bürger- und Schülerinitiativen
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Parteigliederungen
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Gewerkschaftsmitglieder und -organisationen
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Betriebe, Unternehmen und Verwaltungen
Die Gruppengröße sollte jeweils zwischen 12 und 24 Teilnehmenden liegen.
Wichtige Hinweise
Wie die meisten Angebote politischer Bildung, so gilt auch für GEGENARGUMENT, dass Freiwilligkeit eine Grundvoraussetzung für eine Öffnung der Teilnehmenden, ein produktives Seminarklima und somit den Erfolg ist. GEGENARGUMENT ist nicht für den Einsatz bei rechts(extrem)-orientierten Teilnehmenden geeignet. Im Gegenteil, die Anwesenheit von organisierten bzw. dominant auftretenden Rechtsextremen verhindert eine offene Diskussionsatmosphäre. Deren Teilnahme sollte daher veranstalterseitig ausgeschlossen werden.
Zielgruppenspezifische Erweiterungen
Uns ist wichtig, die jeweiligen Seminare möglichst nah an den Bedürfnissen der Teilnehmenden auszurichten. Im Folgenden finden Sie Vorschläge, wie GEGENARGUMENT auf unterschiedliche Kontexte angepasst werden kann. Gern entwickeln wir weitere individuelle Angebote.
Gewerkschaften:
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Angepasste Methoden: Fokus auf Arbeitsbeziehungen, (internationale) gewerkschaftliche Arbeitskämpfe als lösungsorientierter Gegenentwurf zu rechtsextremen Agenden (Fallbeispiele)
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Bezug auf gewerkschaftliches Argumentationsmaterial und Forschungsergebnisse zu Gewerkschaften und Rechtsextremismus
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Optional (ab 2010): Ressourcenorientierte Beratung zu integrierten Handlungsstrategien in der Vertretung von Arbeitnehmer/innen-Interessen angesichts vielfältiger Spaltungslinien (alt/jung, Frauen/Männer, Migrantinnen/Nicht-Migrantinnen, Teilzeit-Vollzeit etc.).
Parteigliederungen:
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Spezifische Rollenspiele für Parteiaktivitäten im öffentlichen Raum (Umgang mit rechtsextremer Wortergreifungsstrategie bei Infoständen und Veranstaltungen), auf Wunsch unter Berücksichtigung aktueller rechtsextremer Themen oder typischer Aktionsformen der jeweils lokalen rechtsextremen Szene
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Optional: Umgang mit Rechtsextremen auf Veranstaltungen (Hausrecht)
Lehrende
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Angepasste Rollenspiele: Rollen der Akteure werden auf den Klassen-/ Schulkontext angepasst
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Unterrichtsmaterial: GEGENARGUMENT kann auf den Kontext von Lehrenden der Sekundarstufe oder berufsbildenden Schulen/ Oberstufenzentren zugeschnitten werden, d.h. Verwendung von bzw. Verweis auf Unterrichtsmaterial und Lernplanbezüge.
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Fallbesprechung: Bei vorliegen konkreter Fälle mit rechtem/ rechtsextremem Hintergrund empfiehlt sich eine Kombination des GEGENARGUMENT Seminars mit einer systemisch orientierten Fallbesprechung. So können neben der Argumentationsfähigkeit des Lehrpersonals auch die eigenen Lösungspotenziale in der Klasse/ des Kurses berücksichtigt werden. (Näheres siehe http://www.osz-gegen-rechts.de/index.php?id=63)
Jugendarbeit:
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Angepasste Rollenspiele zu Präsenz/ Dominanz/ Rekrutierungsversuchen unterschiedlicher rechtsextremer Akteure – Kader/Aktivisten, Mitläufer, Sympathisanten – in der offenen Jugendarbeit
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Optional: Ressourcenorientierte Beratung zu Rahmenbedingungen/ Qualitätskriterien/ integrierte Handlungsstrategien der Arbeit mit rechtsextrem-orientierten und nicht-rechten Jugendlichen (siehe Reimer et al. 2009a)
Kommunen:
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Angepasste Methoden (Falldiskussion statt Rollenspiele) unter Berücksichtigung institutioneller Aufträge (Ordnungsamt, Versammlungsbehörde), Rollen (Verwaltung, Kommunalpolitik) und Schnittstellen zu anderen gesellschaftlichen Akteuren (demokratische Zivilgesellschaft, Medien);